service und schulungen


1.      Überblick

Das fpt-Seminarprogramm untergliedert sich in sich abgeschlossene Schulungsbausteine, die individuell zusammengestellt und auf die kundenspezifische Anforderungen abgestimmt werden können.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weiterführende Seminare zu belegen.
Die maximale Kursgröße beschränkt sich auf 2 Personen je verfügbare Roboterzelle. Für allgemeine Themen wie Anlagenübersicht, Sicherheitsunterweisung sind max.5 Personen möglich.

1.1.    Schulungsunterlagen
Die in der Schulung verwendeten Handbücher sind Bestandteil einer Anlage. Sie stehen in gedruckter und elektronischer Form zur Verfügung. Diese sind für den Schulungszeitraum bereitzustellen. Optional erhältlich ist ein Mini-Handbuch, das die wichtigsten Inhalte der Gesamtdokumentation beinhaltet.

1.2.    Seminarabschluss
Jedes Seminar wird mit einem Abschlusstest beendet. Am Ende des Seminars erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat, das ihm seine Teilnahme bzw. seine erfolgreiche Teilnahme bescheinigt.

1.3.    Allgemeine Voraussetzungen
Neben den je Schulungsbaustein angegebenen Voraussetzungen ist das Verstehen der deutschen Sprache erforderlich. Optional besteht die Möglichkeit, die Schulung in englischer Sprache abzuhalten. Weitere Sprachen sind ebenfalls auf Anfrage verfügbar, jeweils mit der Unterstützung eines Dolmetschers.

Die Schulungsbausteine teilen sich ggf. auf in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Während des praktischen Teils steht die Anlage nicht zur normalen Produktion zur Verfügung.

 
2.    Schulungsbausteine

2.1.    Anlagenübersicht
Ziele    Kennen lernen der Anlage und deren Funktion
Zielgruppe    Alle Personen, die in direkten Kontakt mit der fpt-Roboteranlage treten.
Voraussetzungen    Grundverständnis des kundenspezifischen Prozesses (Palettierung, Maschinenbeschickung,...)
Inhalte    Funktionsweise des kundenspezifischen Prozesses
Aufbau des Robotersystems
Funktionsweise der Baugruppen
Besonderheiten im Umgang mit den verwendeten Baugruppen
Aufbau und Inhalt der Dokumentation
Dauer    1..4 h (Je nach Anlage)

2.2.    Sicherheitsunterweisung
Ziele    Erlernen der Gefahrenquellen und Sicherheitsvorschriften im Umgang mit der Anlage
Zielgruppe    Alle Personen, die in direkten Kontakt mit der fpt-Roboteranlage treten.
Voraussetzungen   
Inhalte    Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit dem Robotersystem
Aufzeigen der Gefahrenstellen des Roboters und der Baugruppen
Testbetrieb mit geöffneten Schutztüren (Einrichtbetrieb), Funktion des Zustimmtasters
Vorhandene Sicherheitselemente (Notaus- Taster, Lichtgitter, Mutingfunktion, Rollenschalter, Türschalter)
Dauer    1..2 h

2.3.    Grundlagen der Bedienung von fpt-Roboterzellen
Ziele    Erlernen aller notwendigen Fähigkeiten, um die fpt-Roboterzelle bedienen zu können.
Zielgruppe    Anlagenbediener
Voraussetzungen    Schulungsbaustein „Sicherheitsunterweisung“
Grundverständnis des kundenspezifischen Prozesses (Palettierung, Maschinenbeschickung,...) oder Schulungsbaustein „Anlagenübersicht“
Inhalte    Übersicht über die Bedienelemente einer typischen fpt-Roboterzelle
Einführung in die fpt-Bedienoberfläche
Typische Bedienhandlungen:
- Roboterzelle hoch-/herunterfahren
- Produktionsauftrag vorbereiten(rüsten)/starten/stoppen/fortsetzen/abbrechen (Anlagenreset)
Beheben von prozessbedingten Störungen (einfache Störungen, die im normalen Produktionsbetrieb auftreten können)
Erkennen und diagnostizieren von Störungsmeldungen am Bedienpanel und fachlich korrekte Reaktion.
Betriebsartenwechsel (Hand-/Automatikbetrieb)
Anwenden der Handfunktionen der Baugruppen im Handbetrieb:
Aktor -Ansteuerung, Grundstellungsfahrten, Wartungspositionen
Dauer    4 h

2.4.    Fortgeschrittene Bedienung von fpt-Roboterzellen
Ziele    Vertiefung der Kenntnisse im Umgang mit dem Robotersystem, erlernen fortgeschrittener Bedienfunktionen für Störungsdiagnose und Wartungsarbeiten (Handverfahren, Nachteachen, Achsjustage, ...).
Zielgruppe    Fortgeschrittene Bediener, Einrichter, Instandhalter
Voraussetzungen    Schulungsbaustein „Sicherheitsunterweisung“
Schulungsbaustein „Grundlagen der Bedienung“
Abgeschlossene Schulausbildung (mathematisch-geometrisches Grundverständnis)
Eigenes Achsjustageset vorhanden
Inhalte    Einführung in die Bedienelemente der KRC- Bedienoberfläche:
- Wechsel zwischen BOF und FlexOP
- Strukturierung der BOF
- Programman & -abwahl
- Anzeigefenster (Ein-/Ausgänge, Istposition)
- Umgang mit den KRC- Meldungen
- KRC- Betriebsarten (Schlüsselschalter & Betriebsartentabelle, Wirkung der SoftSPS)
- Funktion der Zustimmtasten
Handverfahren der Roboterachsen, Achsen freifahren:
- Vermitteln der Grundkenntnisse über verschiedene Koordinatensysteme und deren Verwendung in der Steuerung
- Arbeitsraumüberwachung freifahren
Einfache Inbetriebnahme-Aufgaben:
- Erstjustage mit dem EMT
- Tool- & Base- Vermessungen
Überprüfung und Korrektur von Zielpositionen durch Ausführen von Teachprogrammen
Ändern von Prozessvariablen mit dem projektierbaren Anzeigefenster und mit dem FlexOP-Parameterfenster
Programmumstellung, Einfahren eines neuen Produktes
Dauer    4..8 h
 

2.5.    Service & Instandhaltung
Ziele    Es werden die Grundlagen zur fachgerechten Wartung und Störungsbeseitigung für elektrische und mechanische Komponenten vermittelt.
Zielgruppe    Einrichter, Instandhalter
Voraussetzungen    Schulungsbaustein „Sicherheitsunterweisung“
Schulungsbaustein „Grundlagen der Bedienung“
Schulungsbaustein „Fortgeschrittene Bedienung“
Inhalte    Dokumentation zum Thema Wartung und Instandhaltung
Verwendung der Ersatz- und Verschleißteilliste
Besonderheiten der Anlage
Exemplarisches Durchführen einer sachgemäßen Wartung an der Roboterzelle unter Verwendung des Wartungsplans
Elektro:
Durchsicht der Elektropläne und der Beschreibungen der elektrischen Bauteile
Funktionsweise der einzelnen Komponenten der Rechnerhardware und des Antriebssystems
Wartungsarbeiten am Steuerschrank
Schnelle Fehlersuche
Mechanik:
Durchführung von beispielhaften Reparaturen: Ausbau von Führungswagen, Zahnriementausch, Austausch Motoreinheit incl. Antriebwelle, Austausch kompletter Kabelsatz und externe Energiezuführung
Mechanische Wartungsarbeiten am Portalroboter (Einstellen der Riemenspannung, Einstellen Zahnstangenspiel, Schmierarbeiten, …)
Durchsicht der Pneumatikpläne und der Beschreibungen der mechanischen Bauteile
Dauer    4..12 h

2.6.    Funktionsweise der Roboterprogrammierung
Ziele    Erlernen der Grundlagen, um bereits erstellte Roboterprogramme zu verstehen und ggf. einfache Änderungen/Erweiterungen selbständig durchzuführen.
Zielgruppe    Anlagenprogrammierer, Instandhalter
Voraussetzungen    Schulungsbaustein „Sicherheitsunterweisung“
Schulungsbaustein „Grundlagen der Bedienung“
Schulungsbaustein „Fortgeschrittene Bedienung“
Inhalte    Einführung in das Systemkonzept KRC+SoftSPS+FlexTools
- Übersicht Hardware, Software
- Zusammenspiel der Einzelkomponenten
Einführung in die Programmieroberfläche
Übersicht über die Möglichkeiten der Bewegungsbefehle
Übersicht über die Möglichkeiten der Logikbefehle
Anlegen, Editieren, Ausführen, Löschen von Programmen
Datensicherung der Roboterprogramme
Erstellung mehrerer einfacher Testprogrammen (Testprogramme für Einzelachsen, Achssysteme)
Dauer    1..2 T

2.7.    Funktionsweise der SoftSPS
Ziele    Erlernen der Grundlagen zur Diagnose bestehender SPS-Programme.
Zielgruppe    Anlagenprogrammierer, Instandhalter
Voraussetzungen    Schulungsbaustein „Sicherheitsunterweisung“
Schulungsbaustein „Grundlagen der Bedienung“
Schulungsbaustein „Fortgeschrittene Bedienung“
Kenntnisse eines SPS-Programmiersystems
Bereitstellung des Programmier- PCs mit lizenzierter Version des SPS-Programmiersystems (ggf. Bereitstellung durch fpt gegen Aufpreis):
- Ethernet RJ45-Netzwerkanschluß
- NETBEUI bzw. TCPIP- Protokoll installiert
Inhalte    Einführung in das Systemkonzept KRC+SoftSPS+FlexTools
- Übersicht Hardware, Software
- Zusammenspiel der Einzelkomponenten
Einführung in die SoftSPS und die Erstellung von SPS-Programmen
Umgang mit dem Programmiertool Multiprog
EA-Ansteuerung
Erstellung eines einfachen Projekts
Debugging eines Projekts
Forcen von Variablen
Dauer    1..2 T

2.8.    Programmierung mit den fpt FlexTools
Ziele    Es werden die Grundlagen vermittelt zur Erstellung eines Projektes unter Verwendung der FlexTools, sowie zur Erweiterung eines bestehenden Programms.
Zielgruppe    Anlagenprogrammierer
Voraussetzungen    Schulungsbaustein „Sicherheitsunterweisung“
Schulungsbaustein „Grundlagen der Bedienung“
Schulungsbaustein „Fortgeschrittene Bedienung“
Inhalte    Einführung in die Funktionsweise der FlexTools- Softwarekomponenten
Übersicht über Einzelkomponenten FlexManager, FlexPro, FlexOP, FlexEvents, Flex-Libraries
Programminstallation
Konfiguration eines neuen Projekts
Änderung an bestehenden Projekten
Dauer    1 T



 

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